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DAS MÜHLENJOURNAL

Presskuchen - zu wertvoll für die Tonne

Wie aus einem Nebenprodukt der Ölpressung Senf, Brösel oder nährstoffreiches Heimtierfutter entstehen.

Wertvoller Kreislauf

Nach dem Pressen ist noch lange nicht Schluss

Bei der Herstellung kaltgepresster Öle entsteht neben dem flüssigen Öl ein fester Bestandteil: der sogenannte Presskuchen. Was zunächst wie ein Reststoff klingt, ist tatsächlich ein wertvoller Rohstoff mit Geschmack und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten.

Was ist Presskuchen?

Während der Kaltpressung wird ein großer Teil des natürlichen Öls aus der Saat gewonnen. Zurück bleibt die feste, schonend gepresste Saat. Sie enthält weiterhin pflanzliche Bestandteile und den charakteristischen Geschmack des jeweiligen Rohstoffs.

Je nach verwendeter Saat unterscheiden sich Farbe, Struktur und Aroma deutlich. Presskuchen aus Leinsaat besitzt andere Eigenschaften als Presskuchen aus Hanf, Sonnenblumenkernen oder Senfsaat.

Für uns ist Presskuchen kein Abfall, sondern ein Rohstoff, der eine sinnvolle Weiterverwendung verdient.

Vom Presskuchen zu neuen Produkten

Ein Teil des Presskuchens wird bei uns weiterverarbeitet. Daraus entstehen beispielsweise fein vermahlene Bio-Mehle und aromatische Brösel. Auch bei der Herstellung ausgewählter Senfe kann der Rohstoff sinnvoll eingesetzt werden.

Je nach Sorte eignet sich Presskuchen außerdem als Heimtierfutter. Auf diese Weise bleibt ein möglichst großer Teil der ursprünglich eingesetzten Saat im Nutzungskreislauf.

Wertschätzen statt wegwerfen

Die möglichst vollständige Nutzung unserer Rohstoffe ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit. Sie reduziert unnötige Verluste und eröffnet gleichzeitig neue geschmackliche Möglichkeiten. Aus einem vermeintlichen Nebenprodukt entstehen so weitere Lebensmittel und sinnvolle Anwendungen.

Ein Kreislauf aus der Manufaktur

Von der Saat über das kaltgepresste Öl bis zum Presskuchen betrachten wir den Rohstoff als Ganzes. Dieser verantwortungsvolle Umgang passt zu unserer handwerklichen Herstellung in Greven: sorgfältig arbeiten, Ressourcen wertschätzen und aus guten Zutaten möglichst viel Gutes entstehen lassen.

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